Familienbetrieb seit 1890

Tradition ist etwas, das in dieser schnelllebigen Zeit zwar vielleicht nicht unbedingt an Wert verloren hat, aber man findet sie leider immer seltener! Bei uns ist das noch etwas anders! Es ist nachgewiesen, dass es bereits 1886 eine Schankwirtschaft in Wissels gegeben hat. Durch heirat um die Jahrhundert wende herum dann auch unter dem Namen Herber. Damals noch mit einem kleinen angegliederten Kolonialwarengeschäft. Das Haus indem dies untergebracht war, war bereits im Jahr 1730 erbaut worden. In den Grundmauern dieses Hauses gibt es sogar noch einen Stein, auf dem zwei Ziffern zu finden sind, diese sind als eins und vier zu erkennen, möglicherweise ist also das Grundmauerwerk des Hauses noch wesentlich älter.

Das ist nicht weit hergeholt, hat doch der Ort Wissels selbst bereits vor über 30 Jahren die 1000-Jahr Marke geknackt.

„Unser Opa“ Karl Herber, mittlerweile 87Jahre alt und kein bisschen müde, machte dann im Jahr 1964 den nächsten großen Schritt! Er erbaute vor der „alten Schenke“ den neuen Rhönblick! Es war ein großes Unterfangen, da er neben der Gaststätte noch Landwirtschaft betrieb. Aber die Zeit blieb nicht stehen und so wurden die Zügel weiter gereicht an einen seiner Söhne, Bernhard Herber. Dieser baute 1989 den Saal und nur fünf Jahre später die Zimmer darüber. Es folgten kleinere Schönheitseingriffe, wie die Neugestaltung des Parkplatzes und die Renovierung des Gastraumes im Jahr 2009. Alles was um und im „Rhönblick“ geschieht und geschehen ist, hat Karl Herber immer noch im Blick, der mit Martha Herber wieder in der „alten Schenke“ direkt hinter dem Rhönblick lebt. Und das obwohl beide mittlerweile fast 90 Jahre alt sind.